ZooN
Berlin

ZOON POLITIKON
(griech. ζῷον πολιτικόν, „Lebewesen in der Polisgemeinschaft“) ist eine auf den antiken griechischen Philosophen Aristoteles zurückgehende Wesensbestimmung des Menschen. Sie besagt, dass der Mensch ein soziales, auf Gemeinschaft angelegtes und Gemeinschaft bildendes Lebewesen ist.

Platon beschreibt den Menschen als naturgemäß politisches Wesen. Durch seine physische Herkunft ist er im weltlich-dämonischen verankert, während seine metaphysisch-göttliche Herkunft ihm die Möglichkeit der Entwicklung der Kardinaltugenden gibt. Durch diesen Prozess kann sich der Mensch vervollkommnen und soziale Gemeinschaften bilden. In der Zwiefalt des menschlichen Daseins liegt somit die Ursache für den Menschen als politisches Wesen: Seine physische Herkunft macht das Sorgetragen für die eigene Existenz notwendig, während seine metaphysische Herkunft ihn befähigt, tatsächlich Sorge tragen zu können.

Als STREETARTIST vollendet sich der Mensch als politisches Wesen. So, wie Gott für die Welt Sorge trägt, trägt der STREETARTIST Sorge für die Menschen, indem er sie informiert, aufklärt, errinnert, mahnt, anregt oder auch nur einfach unterhält.

Die höchste Aufgabe des STREETARTIST ist das Erschaffen von Kunst die allen Menschen zugänglich ist, nicht nur einer „elitären“ Gruppe welche über die nötigen finanziellen Mittel verfügt. Durch die Kunstwerke werden die Bürger an die Kunst,Kultur und Politik gebunden und damit aneinander. In der STREETART artikuliert der Künstler das Schöne, Gerechte und Gute sowie deren Gegenteil, wodurch er den Menschen integriert.